kohlenhydratarme Lebensmittel eiweissreiche Ernährung
23. September 2018
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Wein für Vegetarier und Veganer
23.9.2018 Bewusste Ernährung liegt im Trend, und immer mehr Menschen achten darauf, weniger oder sogar keine tierischen Produkte zu essen. Bei Wein greifen aber die meisten bedenkenlos zu, da er aus Trauben hergestellt wird und deshalb von Natur aus vegan zu sein scheint. Dies ist aber keineswegs der Fall, denn bei dem herkömmlichen Herstellungsverfahren wird auf Hilfsmittel zurückgegriffen, die tierischen Ursprungs sind. Allerdings gibt es durchaus auch Alternativen, so dass auch Vegetarier und Veganer passende Weine finden können. 
 
Tierisches Eiweiß in der Weinproduktion 
 
Egal, ob einfacher Tischwein oder teurer edelsüßer Wein - damit die Flüssigkeit im Glas nicht trübe wirkt und eine schöne Farbe erhält, ist es notwendig, die darin befindlichen Schwebeteilchen zu entfernen, die durch aus Auspressen der Beeren in den Traubensaft gelangt sind. Traditionell wird dafür Gelatine verwendet, die aus Tierknochen hergestellt wird. Auch andere tierische Eiweiße wie beispielsweise Eiklar oder Milchprodukte können als sogenanntes Schönungsmittel zum Einsatz kommen. Diese Stoffe binden die Schwebstoffe an sich und sind im Endprodukt in der Regel nicht mehr enthalten. Dennoch bedeutet deren Verwendung, dass ein so hergestellter Wein nicht als vegetarisch oder vegan erachtet werden kann. 
 
Alternative Klärungsmethode  
 
Da Vegetarier auf Gelatine verzichten und Veganer darüber hinaus auch keine Eier und Milchprodukte nutzen, verwenden Winzer inzwischen zunehmend andere Klärungsmittel. Besonders effektiv ist insbesondere Aktivkohle und auch die Mineralerde Betonit. Gerade bei Bio-Weinen wird häufig nicht nur auf eine nachhaltige und umweltschonende Produktion, sondern auch auf den Verzicht von tierischen Hilfsmitteln Wert gelegt. Allerdings kann beim Kauf nicht automatisch davon ausgegangen werden, dass dies bei jedem Bio-Wein der Fall ist. Allergene wie beispielsweise Hühnerei und Kasein müssen gekennzeichnet werden, jedoch nur, wenn sie im Endprodukt noch vorhanden sind. Für andere Klärmittel gilt diese Kennzeichnungspflicht ohnehin nicht. Das Weinportal weintrend.com rät deshalb, genau auf die Etiketten zu achten, da darauf neben den üblichen Angaben häufig auch vermerkt ist, wenn bzw. ob es sich um einen vegetarischen oder veganen Wein handelt. Und auch das Etikett selbst stellt für manchen Veganer ein Problem dar, denn dieses wird teilweise mit Leim aufgeklebt, der Stoffe aus Kuhmilch enthält. Natürlich gibt es auch hierfür vegane Alternativen.
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